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Empfang des Generalkonsulats der Russischen Föderation anlässlich des Nationalfeiertages der Russischen Föderation im Hotel Atlantic am 14.06.19 – Russland und Deutschland

Der russische Nationalfeiertag, der seit 1994 am 12. Juni begangen wird, geht zurück auf den Tag der Ratifizierung der Deklaration über die Souveränität Russlands am 12. Juni 1990. Dieser Tag ist zu einem Symbol der geopolitischen Umwälzungen der letzten fast 30 Jahren geworden, gerade für Russland und Deutschland. Wie in jedem Jahr lud das russische Generalkonsulat auch in diesem Jahr wieder Deutsche und Russen aus Politik, Wirtschaft und Kultur sowie das diplomatische Corps zum Empfang in angemessenem Rahmen in das Hotel Atlantik.

Russland und Deutschland, Empfang des Generalkonsulats Russlands am 14.06.19
Dr. Gabriele Kötschau, der russische Generalkonsul Andrei Sharashkin, Olga Smokotova

Gerade in Zeiten, in denen die Welt sich in einem starken geopolitischen Änderungsprozess befindet, setzt dieser Empfang ein wichtiges Zeichen, das die Redner aus Russland und Deutschland in ihren Beiträgen unterstrichen. Mit seiner Rede hat der russische Generalkonsul Andrej Sharashkin viele Herzen getroffen. Er hat nicht nur über die aktuelle Lage Russlands gesprochen, über die wirtschaftlichen und politischen Aspekte der russisch-deutschen Beziehungen, sondern auch über die Wichtigkeit der persönlichen Kontakte und die Rolle der russischen Menschen, die in Deutschland leben, hier gut integriert sind, aber konsequent die Verbindung zu ihrer Heimat halten.

Für den Hamburger Senat betonte Staatsrat Andreas Rieckhof die engen Verbindungen zwischen Hamburg und St. Petersburg und hob hervor, dass gute Beziehungen zwischen den Städten, Jugend-und Kulturorganisationen sowie der Wirtschaft zu den Verbesserungen in den deutsch-russischen Beziehungen beitragen würden. Hamburg und St. Petersburg verbindet seit mehr als 60 Jahren eine Städtepartnerschaft; ein guter Rahmen für gemeinsame Projekte auf politischem, wirtschaftlichem und kulturellem Gebiet. Diese Partnerschaft war im Jahr 1957, mitten im Kalten Krieg, als erste bundesdeutsch-sowjetische Städtepartnerschaft gegründet und im Jahr 2008 durch einen Rahmenvertrag weiter verstärkt worden.

In diesem Zusammenhang nannte er auch das langjährige Engagement der Handelskammer Hamburg, die seit fast 20 Jahren in Zusammenarbeit mit der Universität Hamburg den Studiengang „Internationales Wirtschaftsrecht“ in St. Petersburg organisiert und jungen russischen Juristinnen und Juristen im Anschluss die Möglichkeit eröffne, an der Hamburger Universität den „Master of Law“ zu erwerben. Zudem hatte die Hamburger Handelskammer ab 1993 – zunächst gemeinsam mit dem Hamburger Senat – ein Praktikantenprogramm aufgelegt, das jungen Russinnen und Russen mit guten Deutschkenntnissen und ersten beruflichen Erfahrungen in ihrem Land die Möglichkeit einer dreimonatigen Hospitation in Hamburger Unternehmen gab.

In dieser Zeit – Anfang der 90er Jahre – seien Zehntausende persönlicher und familiärer Freundschaften entstanden, die diese Partnerschaft geprägt hätten. Eine ganze Reihe privater Einrichtungen, Vereine und Privatpersonen, die mit viel Engagement für gute Beziehungen zwischen Deutschland und Russland sorgten, sei in den vergangenen 30 Jahren entstanden. Als Staatsrat für Wirtschaft, Verkehr und Innovation hob er natürlich die besondere Rolle Russlands in den wirtschaftlichen Beziehungen Hamburgs hervor.

Ein besonderes Highlight des Empfangs war der Kinderchor, der zu Beginn des Empfangs mit der russischen und der deutschen Nationalhymne auf den Anlass einstimmte. Die russisch-sprachigen Kinder, die in Deutschland aufgewachsen sind, haben akzentfrei die Hymnen beider Länder gesungen. Viele Gäste hatten dabei Tränen in den Augen. Eine Mahnung an eine gemeinsame friedliche Zukunft.

Viele namenhafte Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur haben an dem Empfang teilgenommen, Mitglieder des Hamburger Senats, der Bürgerschaft, der Handelskammer, deutsche und russische Unternehmer und Kulturschaffende. Zu ihnen gehörten auch Dr. Gabriele Kötschau, die langjährige Leiterin der Vertretung der Handelskammer Hamburg in St. Petersburg, die jetzt mit ihrem Unternehmen „Wirtschaftskooperationen West-Ost“ Unternehmen aus Ost und West berät und begleitet, und Olga Smokotova, russische Unternehmensberaterin in den Fragen der Markterschließung in Russland und Deutschland für mittelständische Unternehmen.

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